25.03.2016, 16:07
Ich weiß ja nicht wie sehr Du Dich auch mit der Praxis des leichtathletischen Trainings beschäftigt hast, aber genau die von Dir beschriebenen Punkte sind im Spitzenbereich schon länger Usus.
Natürlich wird individualisiert, weil etwa Maximalkraft (ohne UM) nicht beliebig vergrößerbar ist, auch muss bei sehr leichten Athleten und Athletinnen die Belastbarkeit des Skeletts berücksichtigt werden, da richtet ein höheres Krafttraining oft mehr Schaden an als es nutzt…
Grenzen setzt auch die Maximalgeschwindigkeit, ein verstärktes Schnelligkeitstraining bringt nichts mehr, wenn der Athlet von der Veranlagung einfach nicht schneller als sagen wir 10,3 Sekunden laufen kann. Doping (nicht ernsthaft, ist aber trotzdem nicht so selten ) oder Umorientieren…
Individualisierung: Selbst bei nahezu gleichen Voraussetzungen und nahezu gleichem Training entwickeln sich zwei Athleten nicht zwangsläufig gleich (kennt man von Zwillingen), hin und wieder lassen recht simple Umstellungen / Anpassungen oder gar Umfangsverringerungen den "Knoten platzen". Neben Wissen muss ein Trainer eben auch Erfahrung und einen guten Instinkt haben - hilft oft mehr als jede Theorie
. Genau wie es Talente unter den Athleten gibt gibt es sie auch bei den Trainern und alles kann auch ein Trainern nicht antrainieren (weder bei den Athleten noch bei sich selbst).
Selbstversuch: Ich habe einige Jahre nach dem Zehnkampf angefangen Marathon zu laufen (“wegen Rücken" vom vielen Sitzen), alles autodidaktisch und akribisch gelesen und gelernt (obwohl ich zum Langlauf KEIN Talent habe, 3:19 Bestzeit mit 40 - bei ordentlich Trainingsaufwand
), entscheidende Hinweise erhielt ich aber von einem erfahrenen Freund / Laufkollegen und einstigem Spitzenmarathoni (2:20), nachdem ich nur gelegentlich mit ihm trainierte und er sich meine Pläne angesehen hat. Seine Vorschläge waren alles andere als revolutionär - trotzdem wirkungsvoll. Auf dem Papier war die Umstellung wirklich minimal, eher etwas geringerer Umfang, dass hätte man SO nicht voraus sagen können!
Natürlich wird individualisiert, weil etwa Maximalkraft (ohne UM) nicht beliebig vergrößerbar ist, auch muss bei sehr leichten Athleten und Athletinnen die Belastbarkeit des Skeletts berücksichtigt werden, da richtet ein höheres Krafttraining oft mehr Schaden an als es nutzt…
Grenzen setzt auch die Maximalgeschwindigkeit, ein verstärktes Schnelligkeitstraining bringt nichts mehr, wenn der Athlet von der Veranlagung einfach nicht schneller als sagen wir 10,3 Sekunden laufen kann. Doping (nicht ernsthaft, ist aber trotzdem nicht so selten ) oder Umorientieren…
Individualisierung: Selbst bei nahezu gleichen Voraussetzungen und nahezu gleichem Training entwickeln sich zwei Athleten nicht zwangsläufig gleich (kennt man von Zwillingen), hin und wieder lassen recht simple Umstellungen / Anpassungen oder gar Umfangsverringerungen den "Knoten platzen". Neben Wissen muss ein Trainer eben auch Erfahrung und einen guten Instinkt haben - hilft oft mehr als jede Theorie
. Genau wie es Talente unter den Athleten gibt gibt es sie auch bei den Trainern und alles kann auch ein Trainern nicht antrainieren (weder bei den Athleten noch bei sich selbst).Selbstversuch: Ich habe einige Jahre nach dem Zehnkampf angefangen Marathon zu laufen (“wegen Rücken" vom vielen Sitzen), alles autodidaktisch und akribisch gelesen und gelernt (obwohl ich zum Langlauf KEIN Talent habe, 3:19 Bestzeit mit 40 - bei ordentlich Trainingsaufwand
), entscheidende Hinweise erhielt ich aber von einem erfahrenen Freund / Laufkollegen und einstigem Spitzenmarathoni (2:20), nachdem ich nur gelegentlich mit ihm trainierte und er sich meine Pläne angesehen hat. Seine Vorschläge waren alles andere als revolutionär - trotzdem wirkungsvoll. Auf dem Papier war die Umstellung wirklich minimal, eher etwas geringerer Umfang, dass hätte man SO nicht voraus sagen können!
