17.07.2026, 14:27
Owen Ansah hat wohl eine Dopingprobe verweigert:
https://www.sport1.de/news/leichtathleti...egen-ansah
https://www.sport1.de/news/leichtathleti...egen-ansah
|
Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah
|
|
17.07.2026, 14:27
Owen Ansah hat wohl eine Dopingprobe verweigert:
https://www.sport1.de/news/leichtathleti...egen-ansah
17.07.2026, 15:19
Das ist ja ein großer Mist.
Auf sportschau.de wird noch folgender Grund für die derzeitige Nicht-Suspendierung genannt: Der Grund: Für den dem Athleten vorgeworfenen Verstoß sehe das Anti-Doping-Regelwerk keine zwingend zu verhängende vorläufige Suspendierung vor, so die NADA. Leichtathletik: NADA leitet Verfahren gegen deutschen Rekordsprinter Owen Ansah ein | sportschau.de
17.07.2026, 15:29
Überraschenderweise hier ein Text in ordentlich fomulierten Texten:
https://m.bild.de/sport/mehr-sport/dopin...627649987f
17.07.2026, 15:42
(17.07.2026, 15:19)OldSchoolRunner schrieb: Das ist ja ein großer Mist. Gibt es schon eine Stellungnahme vom Verband? Es muss ja einen schwerwiegenden Grund geben, die Probenabgabe bewusst zu verweigern.
17.07.2026, 16:08
(17.07.2026, 15:42)CoachnEngineer schrieb:(17.07.2026, 15:19)OldSchoolRunner schrieb: Das ist ja ein großer Mist. Jetzt ja: https://www.leichtathletik.de/aktuelles/...mitteilung Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.
17.07.2026, 16:15
(17.07.2026, 16:08)Reichtathletik schrieb:(17.07.2026, 15:42)CoachnEngineer schrieb:(17.07.2026, 15:19)OldSchoolRunner schrieb: Das ist ja ein großer Mist. Die Aussage von Ansah interpretiere ich so, dass er hier tatsächlich einen für mich nachvollziehbaren Grund (Flug nicht verpassen) hatte, die unmittelbare Abgabe einer Probe zu verweigern, zumal der Kontrolleur ja offenbar außerhalb des gemeldeten Zeitfensters erschien. Aber hier stecken die formalen Teufel vermutlich wieder im Detail.
17.07.2026, 16:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.07.2026, 16:41 von MonroeStahr.)
Sollte sich die Aussage von Owen-Ansah auch nur halbwegs bestätigen, dann wäre es mal Zeit zu überprüfen, ob unsere flächendeckenden Anti-Dopingmaßnahmen u. a. auch als gewaltige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme dienen. Das ist wirklich krank.
17.07.2026, 16:44
(17.07.2026, 16:38)MonroeStahr schrieb: Sollte sich die Aussage von Owen-Ansah auch nur halbwegs bestätigen, dann wäre es mal Zeit zu überprüfen, ob unser flächendeckendes Doping u. a. auch als gewaltige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme dient. Das ist wirklich krank. Ich glaube, das ist seit Jahren ein ewig währender Zielkonflikt. Auf der einen Seite darf man von Seiten der NADA halt möglichst wenig Schlupflöcher für Betrugsversuche lassen, also schon sehr kompromisslos sein, sonst wirst du von Menschen mit betrügerischen Absichten halt wirklich an der Nase herum geführt. Auf der anderen Seite ist eine gewisse Praktikabilität halt auch umzusetzen. Ich vermute mal, dass es hier mal wieder mit der Meldung/Weitergabe der Verfügbarkeitsinformationen Schwierigkeiten gegeben haben könnte. Warum sonst kommt ein Kontrolleur bewusst außerhalb des Zeitfensters?
17.07.2026, 16:56
Formal ist das bestimmt korrekt, da erstmal einen Fall zu eröffnen, aber allein auf Basis der Tatsache, dass er dann freitags und am folgenden Montag kontrolliert wurde, macht das ganze halt irgendwie auch eher unnötig.
Aber ja, grundsätzlich wäre schon auch zu klären, warum der Kontrolleur außerhalb des angegebenen Zeitfensters aufgetaucht ist. Das gibt man ja schließlich nicht ohne Grund an und irgendwie finde ich auch komisch, dass dann laut Owen-Ansah keinerlei Konsequenzen aufgezeigt wurden, was passieren kann, wenn er den Test jetzt verweigert.
17.07.2026, 17:03
(17.07.2026, 16:56)Freaky schrieb: Formal ist das bestimmt korrekt, da erstmal einen Fall zu eröffnen, aber allein auf Basis der Tatsache, dass er dann freitags und am folgenden Montag kontrolliert wurde, macht das ganze halt irgendwie auch eher unnötig. Das blöde ist da halt wieder, dass dir die späteren Tests halt formal gar nix bringen. Rein theoretisch bliebe da wohl noch genug Zeit um bei gewissen Substanzen Maskierungen wirkungsvoll vorzunehmen. Die angebotene Option (gemeinsam?) zum Flughafen zu fahren und die Probe dort zu nehmen, wäre aus meiner Sicht durchaus praktikabel gewesen. Wenn es sich genau so zugetragen hat, wieder mal ein sehr ärgerlicher Fall. |
| Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: |
| Besiger, 2 Gast/Gäste |